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Rallye des 3 Massifs 21. – 23. Juni 2026

Der Name ist Programm: Berge und Pässe in den Französischen Alpen bis zum abwinken.

Ausrichter der anspruchsvollen Rally war der Vespa Club Dauphinois.

 

Genauer, rund 950km in 3 Tagen, 25 Pässe, darunter sehr steile Pässe wie den Col du Chaussy. Die Vespista haben dabei rund 12.000 Höhenmeter abgerissen.

Damit es nicht allzu öde wird, wurde eine recht hohe Durchschnittsgeschwindigkeit festgelegt, Kontrollpunkte mussten angefahren werden und das Ganze anhand Roadbook selbst navigieren. Gefahren wurde in 4er-Teams, wobei auch moderne Vespas erlaubt waren. Pro Team musste aber mindestens eine Schaltvespa mit von der Partie sein. 36 Teams waren am Start, darunter das Team No30 mit den Vespista vom Vespa Club Freiburg:

 

Alexandre Botte / ACMA 1957

Andreas Knirsch / ACMA 1954

Armin Reese / ACMA 1953

Michael Wiesler / PK 125

 

Etappe No 1 Chamrousse – Morzine

 

Einführungsetappe mit rund 330 km. Chamrousse (Departement Isère) eigentlich ein winterliches Skiparadies, Schauplatz der Olympischen Winterspiele 1968 bildete den Startpunkt. Zielort Morzine ist bereits im Departement Haute-Savoie und ist recht bekannt als Etappenziel der Tour de France und liegt nah an der Schweizer Grenze zum Wallis, nahe Chamonix in der MontBlanc Region.

 

Unsere tapferen Streiter haben die erste Etappe mir Bravour abgewickelt, keine technischen Probleme, aber nicht im vorgeschriebenen Zeitfenster, also hiess es Strafpunkte sammeln

 

Etappe No 2 Morzine – Serre Chevalier

 

Les grandes alps …. 380 km | 8400 Höhenmeter | 1480 Kurven

 

Diese Etappe war richtig anspruchsvoll. Als Krönung nimmt man hierbei den höchsten befahrbaren asphaltierten Alpenpass mit 2.764mtr Höhe unter die Räder, den Col de L´Iseran. Einstieg zu diesem Monster ist bei Val d´Isère. Die Nummer 5 der Alpen, der berühmte Col du Galibier; mit 2.600mtr Höhe führte uns vom Departement Savoie nach Hautes-Alpes. Fahren-Tanken-fahren. Alleine diese beiden berühmten Pässe waren die Strapazen wert.

 

Mittlerweile hat das VCF-Team rund 650km auf dem Tacho und keinerlei technischen Probleme. Ja, das Material hat gelitten, aber von 36 Teams waren 20 am Schrauben, nicht aber die Freiburger Bergziegen, welche mittlerweile schon 16 Stunden reine Fahrzeit abgeleistet haben.

 

Am Ende des sehr anstrengenden Tages lag die Equipe auf Platz 20, das ist mal aller Ehren wert.

 

Etappe Nr.3  Serre Chevalier- Chamrousse

 

Die letzte Etappe konnte leider nicht wie geplant gefahren werden, ein Erdrutsch verhinderte es, die volle Strecke zu fahren – dennoch 210 Kilometer und auch zum ersten Mal musste geschraubt werden – ein Gaszug hat sich verabschiedet. Durch den Serviceaufenthalt war der Zieleinlauf um 10 läppische Minuten verspätet, also leider keine Wertung an Tag 3.

 

Fazit

 

3 Tage und 975 km, Platz 21 von 35 Teams

 

Ja, mega anstrengend, keine Frage, aber der Aufwand war es allemal wert. Fantastische anspruchsvolle Pisten, grandiose Aussichten und das unbezahlbare Gefühl die Herausforderungen gemeistert zu haben.